Das Bildungskleeblatt – In dieser Form zum Scheitern verurteilt


Nach Annahme des Bildungsartikels begrüsst die Aargauische Stiftung für Freiheit und Verantwortung in Politik und Wirtschaft die interkantonale Harmonisierung der Volksschule bzgl. Inhalt und Struktur. Das Departement Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau prescht mit seinem Bildungskleeblatt vor und schiesst in vielen Bereichen weit übers Ziel hinaus. Es droht der frühe Schiffbruch oder das spätere Fiasko. Die Stiftung fordert in erster Priorität die Umsetzung der notwendigen Harmonisierungen, wenn sie einmal beschlossen sein werden. Zusätzliche Reformen haben sich streng am Leistungsprinzip, am Qualitätsprinzip, am Kosten-/ Nutzenverhältnis sowie an der personellen, finanziellen und zeitlichen Realisierbarkeit zu orientieren. Die frühere Einschulung, die Verkürzung der Ausbildungsdauer und eine gegliederte Oberstufe finden Zustimmung, das Prinzip der flächendeckenden Integration lehnt die Stiftung ab, Tagesstrukturen sind bedarfsgerecht und nicht flächendeckend anzubieten. Die Umsetzungsplanung ist unrealistisch, die hohen Folge-Kosten werden verheimlicht. Der präsentierte Planungsbericht genügt nicht als Diskussions- und Entscheidungsgrundlage und ist umfassend zu überarbeiten.

Medienmitteilung vom 15. März 2007 – Das Bildungskleeblatt – In dieser Form zum Scheitern verurteilt