Portrait

Gründung

1988 wurde die Aargauische Stiftung für Freiheit und Verantwortung in Politik und Wirtschaft gegründet. Ziel war, das politische Erbe von Hans Letsch nach dessen Austritt aus dem Ständerat weiterzutragen. Der ehemalige Aargauer FDP-Politiker vertrat den Aargau von 1971 bis 1979 im Nationalrat und von 1979 bis 1987 im Ständerat. Hans Letsch prägte die nationale und kantonale Politik wie nur wenige Aargauer Politiker vor ihm. Mit ihm verbunden bleibt die Stiftung über seinen Sohn Markus Letsch, dem ehemaligen Präsidenten des Stiftungsrates.

Stiftungszweck

Die Stiftung bezweckt, die Grundsätze von Freiheit und Verantwortung im politischen und wirtschaftlichen Alltag durchzusetzen und insbesondere die jüngere Generation im Kanton anzusprechen und zu fördern. Die Stiftung ist einer positiven, von Zuversicht geprägten Grundhaltung verpflichtet. Zur Erreichung des Zwecks wird die Stiftung Veranstaltungen durchführen, zu politischen und wirtschaftlichen Fragen Stellung nehmen sowie beispielhaftes Wirken auszeichnen. Das Schwergewicht liegt auf praktischen Problemen bzw. Lösungsansätzen, die durch Sachkompetenz einerseits und dem Stiftungszweck entsprechende Grundhaltung andererseits geprägt sind.

Politische Kernanliegen

Die Stiftung setzt sich konsequent für einen nachhaltigen Staatshaushalt, einen effizienten Staatsapparat und ein wettbewerbsfähiges kantonales Steuerwesen ein. Sie verfolgt denn auch das Ziel, den Kanton Aargau als Wohn- und Wirtschaftsstandort zu fördern. In der Vergangenheit legte die Stiftung ein Hauptaugenmerk auf die Steuergesetzrevisionen von 2006 und 2012, auf Privatisierungsdiskussionen sowie auf Bildungs- und gesundheitspolitische Reformen.

Tätigkeiten

Über Vernehmlassungsantworten und durch Netzwerkarbeit bei den Parteien, Verbänden und anderen Interessengruppen bringt sich die Stiftung laufend in die kantonale Politik mit ein.

In den vergangenen Jahren gelang es der Stiftung zudem, mit hochkarätigen Referenten, klaren Forderungen aus ordnungspolitischer Sicht und konstruktiven Vorschlägen bei wichtigen Themen kantonaler Politik zu einem frühen Zeitpunkt immer wieder meinungsbildende Veranstaltungen durchzuführen. Unser Schulungskurs zur Kommunalpolitik in dem bisher über 1’000 Absolventen in je 8 Halbtagen das Rüstzeug für Ämter auf Gemeindeebene vermittelt wurde, erfreut sich grosser Beliebtheit.

Die Stiftung beschränkt sich in ihren Aktivitäten jedoch nicht ausschliesslich auf die kantonale Politik. In diversen Publikationen widmen sich die Stiftungsmitglieder auch Aspekten der nationalen Politik. Die Stiftungsaktivitäten werden finanziert durch den Ertrag des Stiftungskapitals und dem Gewinn aus Bücherverkauf.