Gesundheitspolitische Gesamtplanung


Die Aargauische Stiftung für Freiheit und Verantwortung in Politik und Wirtschaft stellt fest, dass die vom Regierungsrat dem Grossen Rat vorgelegte Gesundheitspolitische Gesamtplanung (GGPl) nach der Vernehmlassung deutlich verbessert aber in einigen Bereichen nach wie vor korrekturbedürftig ist. Im Lichte der nun offen gelegten Mehrkosten von rund 200 Mio. Franken / Jahr sind im Kanton Strategien im Sinne eines „regulierten“ Wettbewerbs unumgänglich. Nur so kann die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen stark eingedämmt oder gar gestoppt werden. Ansonsten drohen ab 2012 neben Prämienerhöhungen im Aargau zusätzlich Steuererhöhungen. In der Spitalliste und Finanzierung bleibt die vorgelegte GGPl immer noch zu vage, um fundiert zu beraten und zu entscheiden. Der vom Bund vorgegebene Zeitplan ist unrealistisch. Der Versuch seiner Einhaltung führt zu unreflektierten Schnellschüssen.

Medienmitteilung vom 26. September 2010 – Gesundheitspolitische Gesamtplanung